Zierfischkrankheiten
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Samtkrankheit
Wissenschaftlich: Oodinium
![]() Es handelt sich um Parasiten aus der Gruppe der Dinoflagellaten (einer Art "Algen").So wird klar, dass Oodinium nur mit Kupfer erfolgreich bekämpft werden kann. Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist die Kupferkonzentration im Wasser. Genau 0,3 mg/l Kupfer sind nötig und mit dem
JBL Kupfer-Test (Cu-Test) zu überprüfen. Zu viel Kupfer kann auch Fische töten, zu wenig Kupfer zeigt keine Wirkung und schafft eventuell resistente Erreger. Oodinium besitzt, wie Ichthyophthirius einen Lebenszyklus, bei dem der Erreger verschiedene Stadien durchläuft.Wie bei der Weißpünktchen-Krankheit kann der Oodinium Erreger auch nur im Schwärmerstadium bekämpft werden. Daher empfiehlt es sich, die Wassertemperatur um 3 °C anzuheben (jedoch maximal auf 30 °C). So wird der Lebenszyklus beschleunigt und die Chance den Parasiten in der angreifbaren Schwärmerphase zu erwischen steigt beträchtlich! Um den Parasiten vom Fisch zu lösen, sollte dem Süßwasser eine halbe Dosis JBL Ektol Cristal zugegeben werden. Dieses
Heilmittel auf Salzbasis sorgt dafür, dass der Fisch abschleimt und mit Teilen der Schleimhaut auch den darin sitzenden
Parasiten in das Wasser abgibt, wo er dann von
JBL Oodinol sicher abgetötet wird.Vorsicht bei Welsen und Wirbellosen! Viele Welsarten reagieren empfindlich auf ein Anheben des Kupfergehaltes. Für Wirbellose wie Garnelen und Schnecken ist Kupfer sogar tödlich! ![]()
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