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Definition der Wasserhärte |
Bei der Wasserhärte unterscheiden wir zwischen der Gesamthärte (GH) und der Karbonathärte (KH).
Gesamthärte (GH)
Das ist die Summe aller im Wasser gelösten Erdalkaliionen, das sind Calcium- und Magnesiumionen. Seltener vorkommende Ionen werden in der Gesamthärte nicht berücksichtigt.
Karbonathärte (KH)
Die Karbonathärte hilft bei Stabilisierung des pH-Wertes durch das Abfangen von auftretenden Schwankungen, die durch Abbauprozesse sowie den Verbrauch von Kohlendioxid durch die Pflanzen auftreten. Die in der Gesamthärte bereits erwähnten Calcium- und Magnesiumionen liegen im Wasser nicht als reine Ionen, sondern als gelöste Salze, z.B. Calcium- oder Magnesiumkarbonat, -sulfat oder -chlorid vor. Die Menge an Erdalkaliionen, die hier als Karbonat vorliegt, bezeichnet man als Karbonathärte. Die Karbonathärte ist gewöhnlich niedriger als die Gesamthärte.
Gemessen wird die Karbonathärte in Grad deutscher Karbonathärte (odKH). Die Werte in einem Gesellschaftsbecken sollten zwischen 5 - 10 odKH liegen.
Die Tabelle zeigt die Härtebereiche des Wassers (pH-Wert).
Die nachfolgenden beiden Grafiken sollen die Abhängigkeit einer "guten" Karbonathärte, die der Stabilisierung des pH-Wertes dient, veranschaulichen.
Die Karbonathärte, wie in dieser Grafik dargestellt, wirkt als pH-Puffer, also pH-stabiisierend und verhindert somit einen pH-Sturz. Diese Grafik zeigt die Wirkungsweise der Karbonathärte als pH-Puffer, und wirkt somit ebenfalls als pH-Stabilisierung. Grund: Das Gleichgewichts-CO2 hält den Kalk in Lösung
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