Algen gehören zum Aquarium wie alle anderen Wasserorganismen auch, sie lassen sich nicht gänzlich vermeiden. Solange der Algenwuchs gering oder nicht auffällig ist, besteht kein Grund zur Sorge.
Kieselalgen
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- Kategorie: Algen

Das Wachstum der Kieselalge auf Aquarienscheiben zeigt Lichtmangel und eine sehr schlechte Wasserqualität an. Kieselalgen werden der Gruppe der Stramenopila zugeordnet. Die Ansiedlung erfolgt auf Steinen und auch auf Wasserpflanzen.
Achtung: Werden manchmal mit Schmieralgen verwechselt! Kieselalgen fühlen sich jedoch im Vergleich nicht schmierig, sondern rau an. Oft kommen beide Mischkulturen vor (dunkelbraune bis schwarze Beläge).
- Ursache ist der Silikatgehalt des Wassers (Leitungs-/Brunnenwasser). Mit einem Silikat-Test ermitteln, ob und wieviel Silikat vorhanden ist. Bei Silikatwerten über 0,4 mg/l sollte ein guter Silikatentferner wie z.B. JBL SilicatEX eingesetzt werden.
- Bei hohen Silikatwerten im Leitungswasser kann eine Osmoseanlage helfen die 95% der Silikate entfernt.
- Kompliziert aber wirkungsvoll: Ein Ionenaustauscher mit dem speziellen Kunstharz MP 600 entfernt gezielt Kieselsäure. Wenn der Ionenaustauscher einer Umkehrosmoseanlage nachgeschaltet wird, hat er nur noch Restmengen (5%) der "durchgerutschten" Kieselsäure zu entfernen und hält demnach sehr lange, bevor er regeneriert werden muss.
- zu hartes Aquarienwasser
- Lichtmangel
- zu kurze Beleuchtungsdauer
- schlechte Wasserqualität
- häufiger Wasserwechsel mit weichen entsalzten Wasser
- Lichtmenge erhöhen
- gesunden Pflanzenbestand heranziehen
- Reinigung mit einem Klingenreiniger




