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Algen - was nun?
Erkennen - Bekämpfen - Vorbeugen
Warum sind Algen problematisch?

Algen gehören zum Aquarium wie alle anderen Wasserorganismen auch, sie lassen sich nicht gänzlich vermeiden. Solange der Algenwuchs gering oder nicht auffällig ist, besteht kein Grund zur Sorge.

Starker Algenwuchs hat jedoch dramatische Auswirkungen auf das Wasser (Abb. 1). Algen sind Pflanzen und produzieren tagsüber Sauerstoff Nachts kehrt sich die Situation jedoch um und die Algen verbrauchen Sauerstoff.


Algen - was nun?


Bei sehr starkem Algenbefall kann der Sauerstoffgehalt nachts in gefährlich niedrige Bereiche sinken und das Leben im Aquarium bedrohen (Abb. 2). Eine nächtliche Durchlüftung ist dann angeraten.

Weiterhin verbrauchen Algen unter Lichteinwirkung (also tagsüber) wie die Wasserpflanzen auch Kohlendioxid (CO2), Dieser Verbrauch lässt den pH-Wert (Säurewert) des Wassers unter Umständen extrem ansteigen (pH >8), was zu einem lebensbedrohlichen Milieu führt.

Reicht der CO2-Gehalt im Wasser nicht mehr aus, sind Algen in der Lage, sich das CO2 aus der Karbonathärte (KH) herauszulösen. Die Folge ist eine Abnahme dieses wichtigen Wasserparameters, was wiederum dazu führt, dass der pH-Wert nicht mehr stabil ist. Nun wird der pH-Wert nachts stark absinken (Werte bis 4) und tagsüber auf viel zu hohe Werte (bis Werte über 10) ansteigen, welches den Tod der Aquarienbewohner bedeuten kann.
Zu aller letzt sei noch darauf hingewiesen, dass absterbende Algen von Bakterien unter Sauerstoffverbrauch abgebaut werden. Daher muss das Wasser zusätzlich belüftet werden, wenn Algen absterben!




Algen - was nun?