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Gasbläschenkrankheit
Ausgelöst durch im Wasser gelöste Gase.
Gasbläschenkrankheit bei Fischen


Hier handelt es sich um eine Krankheit, die nicht von einem Erreger, sondern durch gelöste Gase im Wasser bzw. Fischkörper verursacht wird. Man erkennt Gasbläschen, die sich unter der Haut, in den Flossen und im Auge sammeln. Ist das Seitenlinienorgan der Fische betroffen, wird der Fisch orientierungslos.

Das Auftreten dieser Krankheit wird oft nach starkem Wasserwechsel oder nach Neueinrichtung beobachtet. Hier hat sich der Gesamtgashaushalt des Wassers noch nicht auf den richtigen Gehalt eingepegelt. Das Wasser ist gasübersättigt und muss sich erst entspannen, da sich in der Leitung unter Druck und bei kühlen Temperaturen mehr Gas lösen lässt. Eine schnelle Erwärmung im Aquarium führt dann zu einer Art Taucherkrankheit bei den Fischen. Eine Durchlüftung mit Sprudelsteinen oder eine plätschernde Pumpe kann Abhilfe schaffen und ein normales Gasgefüge wiederherstellen.


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